Vier Manule im Tierpark Berlin zur Welt gekommen

 

Der Manul ist eine kleine Wildkatze und wird auch Pallaskatze, nach ihrem Entdecker Peter Simon Pallas, genannt.

Die Paarung der Manule findet in ihrer Höhle statt. Ist der Akt vollzogen, bewacht der Kater die Höhle oft mehrere Tage, um etwaige Nebenbuhler zu vertreiben. Er selbst zieht anschließend zur nächsten paarungswilligen Dame weiter. Die drei bis sechs Jungtiere versorgt die Mutter dann alleine.

Die Jungtiere haben ein Geburtsgewicht von 70 bis 100 g und werden die ersten elf Wochen gesäugt.

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Video & Fotos: Monika Kochhan - Jungtier bei den Pallaskatzen im Tierpark Berlin

 

In den felsigen Gebirgssteppen Asiens suchen die dämmerungsaktiven Kleinkatzen nach ihrer bevorzugten Nahrung: Pfeifhasen und vor allem Murmeltiere. Auf Letztere sind sie nicht nur als Nahrungsquelle angewiesen, sie nutzen deren verlassene Baue auch als Rückzugsorte gegen die rauen Witterungsbedingungen. Zwischen den Felsen sind sie auch vor ihren natürlichen Feinden, wie etwa Greifvögeln, geschützt.

Im Tierpark Berlin werden sie seit 1998 gehalten und sind auf der höchsten Stelle vom Tierpark, auf der Himalaya-Gebirgslandschaft anzutreffen.

 

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Jungtier beim Manul im Tierpark Berlin

 

Haben Sie gewusst, dass…?

sich bei Lichteinfall die Pupillen der Manule nicht zu Schlitzen werden, wie bei Hauskatzen, sondern kreisförmig?

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