Sumatra-Tiger-Nachwuchs zeigt sich immer öfter auf der Außenanlage im Tierpark Berlin
Das Sumatra-Tiger-Weibchen kam in der Nacht zum 2. Januar im Tierpark Berlin zur Welt. Mutter ist „Mayang“ und Vater ist der vor einigen Tagen verstorbene „Jae Jae“. Die Kleine ist noch recht scheu, aber schaute ab und zu mal um die Ecke.
Vor ca. 50 Jahren gab es auf der Insel Sumatra circa 1.000 Tiger. Nach aktuellen Bestandserhebungen leben zurzeit noch etwa 400 Exemplare in der dortigen Wildnis. Er gehört damit zu den seltensten Unterarten des Tigers, weshalb ihn die Weltnaturschutzorganisation (IUCN) in der Roten Liste als „vom Aussterben bedroht“ einstuft. Er ist in seinem Verbreitungsgebiet geschützt und darf nicht gejagt werden.
Darüber hinaus hat das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) den Handel mit lebenden Sumatra-Tigern als auch mit Produkten aus Teilen toter Tiere verboten. Somit genießen diese imposanten Großkatzen auch innerhalb der Europäischen Union höchsten Schutzstatus.
Um den Schutz der Sumatra-Tiger nachhaltig und effektiv sicherzustellen, unterstützt der Förderverein seit vielen Jahren ein Artenschutzprojekt für diese beeindruckenden Tiere.