Freunde Hauptstadtzoos

Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoologischem Garten Berlin e.V.

Spendenprojekte

Förderverein stellt sich anspruchsvolle Ziele für 2017

Spendenprojekte im Tierpark Berlin und im Zoo Berlin

Neue Anlage für Malaienbären im Tierpark
Förderverein benötigt noch 150.000 Euro Spenden

Die Haltung der vom Aussterben bedrohten Malaienbären hat im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde eine lange Tradition. Die ersten drei Tiere kamen 1956 in den Tierpark und – erstmalig in Europa – wurde 1961 dort ein Jungtier geboren. Es entwickelte sich eine erfolgreiche Zucht, bisher kamen in Berlin 50 Jungtiere zur Welt – das jüngste im April 2011. Momentan leben zwei dieser Bären im Tierpark.

Der Malaienbär ist in den Monsun- und Tieflandregenwäldern Südostasiens zu Hause. Sein Lebensraum reicht vom östlichsten Indien und Bangladesh im Westen über Myanmar, Thailand, Vietnam, Laos und Malaysia bis nach Sumatra und Borneo im Osten. Der Malaienbär ist die kleinste und am besten an die Tropen angepasste Bärenart.

Die bisherigen Haltungsbedingungen dieser Bären im Tierpark Berlin entsprechen nicht mehr den modernen Standards der Tierhaltung. Daher haben sich im Jahr 2015 die Stiftung der Freunde der Hauptstadtzoos und die Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. entschlossen, einen Neubau der Anlage zu finanzieren. Die Stiftung hat hierfür 225.000 Euro und der Förderverein bisher 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Förderverein wird noch weitere 150.000 Euro bereitstellen. „Jede Verbesserung der Tierhaltung sowie Tieranlagen erfordern ein zusätzliches finanzielles Engagement. Bei der Bewältigung der bevorstehenden Aufgaben ist es wichtig, dass Menschen und Institutionen ihre bürgerschaftliche Verantwortung wahrnehmen und aktiv den Tierpark Berlin unterstützen.“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender des Fördervereins von Tierpark und Zoo.

Da im Jahr 2017 mit dem Umbau des Alfred-Brehm-Hauses begonnen werden soll und sich die thematische Ausrichtung des Hauses zukünftig auf Tiere aus dem Regenwald konzentrieren wird, können die Malaienbären dort eine neue und passende Heimat finden. Auf einer der Felsenanlagen entsteht eine neue Innenanlage mit einer Größe von ca. 300 m². Eine ca. 600 m² große Außenanlage entsteht direkt auf der Rückseite (Nordseite vom Alfred-Brehm-Haus, gegenüber dem Dickhäuterhaus). Durch verschiedene Kletterstrukturen auf der Innen- und Außenanlage sowie eine abwechslungsreiche Gehegeausstattung erhalten die Malaienbären, die hervorragende Baumkletterer sind, in ihrem neuen Domizil vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Im Außenbereich entstehen unterschiedliche Sichtbereiche für die Besucher, die diverse Einblicke in die Anlage ermöglichen werden.

Die Entwurfsskizze mit Stilbildern dient einem ersten Eindruck.

Freunde Hauptstadtzoos – Commerzbank
IBAN: DE02 1204 0000 0912 9008 00
BIC: COBADEFFXXX
Betreff: Malaienbären
Hier online spenden

Umbau der Wolfsanlage im Zoo: Förderverein möchte 80.000 Euro hierfür spenden

Ursprünglich wurde die Wolfsanlage im Rahmen der Gestaltung der bis dahin größten Natursteinanlage des Zoologischen Gartens für Eisbären und Tropenbären 1965 bis 1969 angelegt. Auf einem lang gezogenen Geländestreifen nördlich des alten, 1937 erbauten Braunbärenfelsens entstanden zwei langgestreckte Gehege mit Sandflächen und Felsenstrukturen für hundeartige Raubtiere: Mähnenwölfe und europäische Wölfe. Ein drei Meter tiefer, beidseitig steil abfallender Trockengraben trennte die Tiere vom Besucherweg. Seit 1977 werden an Stelle der europäischen Wölfe kanadische Wölfe gehalten, die auch regelmäßig Jungtiere aufziehen. Die Haltung von Mähnenwölfen im Zoo wurde aufgegeben. Ein Umbau der Wolfsanlage erfolgte im Oktober 2003. Der Besucherweg zwischen dem Bärenfelsen und der Wolfsanlage wurde in das Gelände einbezogen, der Trockengraben verfüllt und so die Fläche nahezu verdoppelt. Zwei (optional verschließbare) Tunnel zum Bärenfelsen ermöglichten den Wölfen einen Besuch bei den Braunbären. Für die größeren Braunbären sind die Tunnel jedoch unpassierbar. Ein Hügel und ein flacher Wassergraben brachten eine größere landschaftliche Abwechslung in das Wolfsrevier. In den Anfangsjahren nach der Umgestaltung nutzten die Wölfe häufig die beiden Tunnel zu den bärigen Nachbarn. Seit einigen Jahren werden die Tunnel geschlossen gehalten, um Konflikte zwischen den Arten zu vermeiden.

Ende 2017/2018 ist ein Umbau und Aufwertung in drei Bauabschnitten geplant, die sowohl die naturnahe Gestaltung der Anlage selbst als auch den Besucherbereich betreffen. Im Bereich der Glaseinblicke soll die Schauqualität deutlich verbessert werden. Die Überdachung des Besuchereinblickes wird in diesem Zusammenhang ebenfalls saniert und durch Sichtschutzmaßnahmen in den Bereichen der angrenzenden Gehegeeinfriedung ergänzt, um die Blickführung des Besuchers weiter zu optimieren. Hierzu werden ergänzende Abpflanzungen vorgenommen und konstruktive Details der Bestandsstruktur thematisch überarbeitet. So werden die Waschbetonsockel mit künstlichen Felsen überzogen, um den immersiven Charakter der Anlage weiter herauszuarbeiten. Die im Hintergrund der Kulisse vorhandenen Kunstfelsstrukturen werden überarbeitet und ergänzt und bilden die Grundlage einer zukünftigen naturnahen Terrassierung und Profilierung der Anlage. Die rückwärtigen Einfriedungen werden durch Malerarbeiten, naturnahe Verkleidungen und weitere Abpflanzungen stärker in den Hintergrund gerückt. Zum Schutz der zusätzlichen Bepflanzung und als Ersatz für die zu entfernenden bestehenden Baumschutzmaßnahmen sind überdies ergänzende Elektrosicherungsmaßnahmen notwendig.

Insgesamt möchten wir als Förderverein für den Umbau der Wolfsanlage 80.000 Euro an Spenden dem Zoo Berlin hierfür übergeben. Jeder Betrag hilft bei der Umsetzung des Projekts!

Freunde Hauptstadtzoos – Commerzbank
IBAN: DE02 1204 0000 0912 9008 00
BIC: COBADEFFXXX
Betreff: Wolfsanlage
Hier online spenden

 

Touchscreen-Computer für Menschenaffen

Noch in diesem Jahr startet ein ganz besonderes Projekt im Zoo: Dr. Vanessa Schmitt von der Universität Heidelberg erforscht in Kooperation mit der Freien Universität das kognitive Verhalten bei Menschenaffen. Dazu sollen spezielle Touchscreen-Computer-Systeme angeschafft werden, an denen die Tiere verschiedene Aufgaben lösen können. „Die Tiere lernen durch Versuch und Irrtum die Computerbildschirme zu bedienen und erhalten kleine Futterbelohnungen zur Motivation“, sagt André Schüle.

Neben den wissenschaftlichen Studien zur Kognition der Tiere, werden Untersuchungen zum Einfluss der Touchscreen-Aufbauten auf das Wohlbefinden der Tiere durchgeführt. Ein Gerät kostet inklusive Box und Software 3500 Euro. Die Fördergemeinschaft Tierpark und Zoo, die bereits in den vergangenen Jahren mehrmals für Tierbeschäftigungen Spendenaktionen initiierte, beteiligt sich auch an der Finanzierung des Touchscreen-Computer-Systems.

Spendenkonto: Freunde Hauptstadtzoos,
Commerzbank, Konto-Nummer
IBAN DE02 1204 0000 0912 9008 00,
BIC COBADEFFXXX
Betreff: Tierbeschäftigung
Hier online spenden

 

Artenschutz

Auch wird sich der Förderverein der finanziellen Unterstützung von Artenschutzprojekten in diesem Jahr wieder verstärkt widmen. Dabei sollen sechs Projekte unterstützt werden.  Weitere Details zu unseren Artenschutzprojekten erfahren Sie hier.

Freunde Hauptstadtzoos – Commerzbank
IBAN: DE02 1204 0000 0912 9008 00
BIC: COBADEFFXXX
Betreff: Artenschutz
Spenden Sie hier online für die Artenschutzarbeit der Freunde Hauptstadtzoos